Webinar Take-Aways: In Österreich und Italien sind Wallet-Technologien längst in der breiten Bevölkerung angekommen. Beste Voraussetzungen also für die Einführung der EUDI-Wallet. Was können wir in Deutschland lernen?
Unsere Nachbarn haben bei der Einführung von Wallet-Technologien die Nase vorn: In Österreich nutzen bereits zwei Drittel der Bevölkerung die digitale Authentifizierung via „ID Austria“. Vorgänger-Lösungen gibt es schon seit 2005. In Italien wurde die staatliche „App IO“ fast 40 Millionen mal heruntergeladen. Und rund um die Plattform entstehen immer mehr spannende Use Cases aus der Privatwirtschaft. Also: Beste Voraussetzungen für die Überführung in die EUDI-Wallet – auch wenn die Zeitlinie zur Umsetzung selbst in den Vorreiterstaaten als sportlich angesehen wird.
Was kann Deutschland – und insbesondere die Versicherungswirtschaft – daraus lernen? Das haben wir Herbert Leitold, Gesamtleiter des A-SIT Secure Information Technology Center in Graz, und Benedetta Majorana, Head of Customer Experience Design & Digital Channels bei Generali Italia, in unserem Webinar Ende April 2026 gefragt.

Hier drei zentrale Take-Aways aus dem Expertenaustausch – mehr erfährt, wer sich zu den ITHM-Webinaren einloggt:
- Ausschlaggebend für den breiten Rollout: Kundenzentrierung – der praktische Nutzen muss auf den ersten Blick erkennbar sein. Kluge Kommunikation tut also Not. Unbedingt mitdenken: Ältere und weniger technikaffine Nutzende.
- MobileFirst und möglichst niedrige Zugangshürden: Heutzutage eigentlich selbstverständlich, aber frühere Erfahrungen mit eher mauen Chipkarten-Lösungen und PIN-Wirrwarr unterstreichen dies nochmal.
- Vertrauen schaffen – und bestätigen: Nicht nur vom Staat, sondern auch von Versicherern werden maximale Datenaktualität und -zuverlässigkeit erwartet.
Pressekontakt
Markus Walter (Director Communications ITHM)
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